Mac OS X startfähig auf eine andere Festplatte klonen

Die „alten Hasen“ werden sich bestimmt erinnern: damals, mit dem guten alten Mac OS Classic, war es denkbar einfach, das komplette Betriebssystem mal eben auf ein anderes Volume zu befördern. Systemordner per Finder rüberkopieren – fertig !

Unter Mac OS X ist es allerdings mit dem Kopieren im Finder nicht mehr getan; das Startvolume enthält eine Menge unsichtbare Dateien und Ordner, die das System benötigt, und seit 10.7 ist da ja auch noch die Recovery Partition. Mit dem richtigen Tool ist es aber nicht schwierig, das Startvolume bootfähig zu klonen.

Vorbereitungen

Vor dem Klonen sollte man sicherstellen, daß das Zielvolume die richtige Partitionstabelle aufweist. Macs mit Intel-Prozessor können nur von Volumes mit der GUID-Partitionstabelle starten; ältere PowerPC-Macs benötigen dazu die Apple-Partitionstabelle. Format für das Startvolume ist in beiden Fällen „Mac OS X Extended (Journaled)“.

Überprüfen lassen sich diese Einstellungen mit dem Festplatten-Dienstprogramm. Klickt man hier in der Liste den Festplatten-Controller an, läßt sich im unteren Bereich des Fensters das Partitiontabellen-Schema ablesen. Ein Klick auf die Partition zeigt das Format des Volumes an. Sollte die Festplatte die falsche Partitionstabelle haben, muß sie vor dem Klonen neu partitioniert werden. Wie das geht, haben wir in diesem Artikel beschrieben.

Partitionstabelle

Der Mac muß natürlich auch in der Lage sein, von dem anderen Volume zu booten. Es ist z.B. nicht möglich, einen PowerPC-Mac von einer USB-Festplatte zu starten; Intel-Macs dagegen starten auch über USB. Die Firewire-Schnittstelle kann bei allen Macs zum Starten verwendet werden. Die allermeisten Firewire-Platten sind bootfähig – es gibt aber auch die eine oder andere Ausnahme. Wer einen eSATA-Controller verwendet, sollte prüfen, ob der Rechner davon hochfahren kann.

Klonen mit Bordmitteln: Festplatten-Dienstprogramm

Apples Festplatten-Dienstprogramm kann nicht nur Datenträger löschen und reparieren – man kann damit auch bootfähige Kopien des Startvolumes erstellen. So gehts:

1. Die Festplatte, auf die die Daten kopiert werden sollen, an den Rechner anschließen und das Partitiontabellen-Schema überprüfen (s. oben).
2. Wer noch mit Mac OS X 10.5 oder 10.6 arbeitet, kann das laufende Betriebssystem direkt klonen – ein Neustart von der System-DVD ist nicht nötig. Läuft der Mac mit 10.7 oder 10.8, muß er zum Klonen von der Recovery-Partition gestartet werden.
3. Das Festplatten-Dienstprogramm starten und links in der Liste eines der vorhandenen Volumes auswählen.
4. Auf den Reiter „Wiederherstellen“ klicken.
5. Per Drag & Drop die Volumes aus der Liste in die Felder „Quelle“ und „Zielmedium“ ziehen. Quelle ist dabei natürlich das aktuelle Startvolume, Zielmedium die neue Festplatte.
6. Bis einschließlich 10.6 läßt sich auswählen, ob das Zielvolume vor dem Klonen gelöscht werden soll oder nicht. Ab 10.7 wird das Zielvolume grundsätzlich gelöscht.
7. Ein Klick auf den Button „Wiederherstellen“ startet das Kopieren. Je nach Datenmenge dauert das eine ganze Weile.

Wiederherstellen

Das Festplatten-Dienstprogramm erstellt eine echte 1:1-Kopie des Startvolumes. Auch die Recovery-Partition wird dabei problemlos auf die andere Festplatte übertragen. Sobald der Kopiervorgang abgeschlossen ist, kann der Mac sofort von dem anderen Volume gestartet werden.

Das Wiederherstellen mit dem Festplatten-Dienstprogramm ist sehr gut geeignet, wenn man den Inhalt der Festplatte nur einmalig übertragen will – zum Beispiel beim Austausch der Platte gegen ein größeres Modell. Weitere Optionen bietet Apples Programm allerdings nicht – so ist es etwa nicht möglich, Dateien und Ordner vom Kopieren auszuschließen, und auch eine Sync-Funktion steht nicht zur Verfügung. Wer seinen startfähigen Festplatten-Klon als regelmäßiges Backup verwenden möchte, sollte lieber zu einem anderen Tool greifen.

Nicht möglich ist das Wiederherstellen von Mac OS X 10.7 und 10.8 auf ein Software-RAID – vermutlich, weil die Recovery-Partition nicht auf das RAID übertragen werden kann. Auch in diesem Fall muß ein anderes Tool zum Klonen verwendet werden.

SuperDuper!

Mit dem kleinen Tool „SuperDuper!“ von ShirtPocket lassen sich ganz einfach Kopien der Systemfestplatte erstellen: Einfach Quelle und Ziel auswählen und auf „Copy Now“ klicken – und der komplette Inhalt der Festplatte wird startfähig auf das Zielvolume übertragen. Die Recovery Partition wird dabei allerdings nicht kopiert.

SuperDuperSuperDuper! bringt außerdem noch eine Menge praktische Funktionen mit. Man kann Zeitpläne zum automatischen Duplizieren von Volumes erstellen. Mit der Option „Smart Update“ werden nur neue und geänderte Daten kopiert, was eine Menge Zeit spart, und per Copy Script lassen sich beliebige Dateien und Ordner vom Kopieren ausschließen. SuperDuper! eignet sich sehr gut für regelmäßige Backups.

Die (fast voll funktionsfähige) Basisversion des Programms ist kostenlos, eine Vollversion kostet ca. 28 Dollar.

Carbon Copy Cloner

Das wohl bekannteste und umfangreichste Programm zum Klonen von Mac OS X ist der Carbon Copy Cloner von Bombich Software. Mit dem CCC lassen sich Zeitpläne für automatische Backups anlegen, Email-Benachrichtigungen senden, Dateien und Ordner vom Kopieren ausschließen und vieles mehr. Auf den Seiten von Bombich Software findet sich eine sehr umfangreiche Dokumentation, die auch viele allgemeine Fragen rund um das Klonen beantwortet.

Seit Version 3.4.4 kann der Carbon Copy Cloner auch die Recovery Partition auf das Zielvolume übertragen. Wie gut das funktioniert, haben wir allerdings noch nicht ausprobiert – die vor ein paar Jahren erschienene Version 3.0 des Programms war beim Kopieren dermaßen langsam, daß wir seitdem nur noch das Festplatten-Dienstprogramm zum Klonen verwenden. Vielleicht hat ja jemand praktische Erfahrungen mit dem aktuellen CCC ?

Carbon Copy Cloner steht als 30-Tage-Demo zur Verfügung, die Vollversion kostet ca. 34 Euro.

Weitere Tools

Es gibt noch einige andere Tools, mit denen sich das Mac OS X-Startvolume klonen läßt. Jedes davon hat seine besonderen Stärken. Erwähnt seien hier noch Synchronize! Pro X von Qdea (kann auch auf Netzwerkvolumes zugreifen, guter Support), CopyCat X von SubRosaSoft (klont auch fehlerhafte Festplatten und Windows-Volumes) und Clone X von Tri-Edre (das haben wir bisher noch nicht ausprobiert). Wer nur auf möglichst einfache Art sein komplettes Startvolume auf eine andere Festplatte übertragen möchte, dem empfehlen wir Apples Festplatten-Dienstprogramm.

(a406/al)

Artikel und Links zum Thema:
Wie ändert man die Partitionstabelle einer Festplatte ?
Festplatte überprüfen und reparieren
Festplattenabgleich am Mac OS X Server: SuperDuper! als Backup-Lösung
Shirt Pocket: SuperDuper!
Bombich Software: Carbon Copy Cloner
Qdea: Synchronize! Pro X
SubRosaSoft: CopyCatX
Tri-Edre: Clone X
 
  1. pat plüss vor 3 Jahren

    wir nutzen die aktuelle ccc version täglich fürs erstellen von recovery partitionen. der klonvorgang dauert vielleicht eine knappe minute. probleme hatten wir damit noch nie.
    sehr zu empfehlen!

  2. Weniger vor 3 Jahren

    Funktioniert die „einfache“ Methode mit dem Festplatten-Dienstprogramm auch, wenn auf dem Rechner noch ein Windows-OS mit Bootcamp installiert ist?

    • tiramigoof vor 3 Jahren

      Hallo, gute Frage – gemacht hab ich das auch noch nie. Aber schau doch mal hier: Wenn Dein Windows-Volume das FAT32-Format hat, kannst Du es mit dem Festplattendienstprogramm klonen. Mit NTFS-Volumes geht das nicht, dafür muß man ein anderes Tool benutzen.
      Grüße :-) Anette

  3. A.Trappe vor 3 Jahren

    Hallo :)
    Erst einmal vielen Dank für die Beschreibung!
    Es ist schön auch mal zu lesen, dass man nicht immer auf (teils teure) Zusatzsoftware zurückgreifen muss. Manchmal reicht einem das System alles was man braucht!

    Eine Frage ist mir geblieben.
    Warum nehme ich bei der 1:1 Kopie mittels FPDP als Quelle das Volume und nicht die HDD?
    Wird wenn man „nur“ das Volume wählt, die versteckte Rescue-Partition auch kopiert?
    Klingt für mich unlogisch.
    Über eine kurze Denkhilfe würde ich mich freuen.

    Gruß
    Andreas

    • tiramigoof vor 3 Jahren

      Hallo Andreas, stimmt – richtig logisch ist das nicht. Funktioniert aber. Das Festplattendienstprogramm übernimmt automatisch die versteckte Recovery-Partition, wenn man das Startvolume klont. Andere Tools machen das nicht.
      Grüße :-) Anette

  4. A.Trappe vor 3 Jahren

    Frei nach dem Motto „Klingt komisch, ist aber so!“ ;)
    Danke sehr! :)

    PS: Muss nicht veröffentlicht werden… Finde nur ein „Danke“ angebracht. :)

    Viele Grüße Andreas

  5. Nick vor 3 Jahren

    Wird beim klonen mit dem Apple Programm (Festplatten-Dienstprogram)
    die neue Festplatte auch gleichzeitig defragmentiert?
    Oder sind Fragmente quasi identisch auf der neuen Platte wie auf der alten?

    • tiramigoof vor 3 Jahren

      Das Festplattendienstprogramm macht meines Wissens keine Blockkopie, weitere Infos hier !
      Grüße :-) Anette

  6. Chris vor 3 Jahren

    Hallo,
    ein frohes Neues Jahr und vielen Dank für die tolle Erläuterung.
    Eine Frage habe ich aber noch als Leihe:
    Wenn eine 256GB-Platte auf eine 1TB-Platte über den beschriebenen Weg geklont wird, steht dann dennoch das volle TB zur Verfügung (abzüglich der Datenmenge von der geklonten) oder wird die neue Platte auf die 256GB begrenzt?
    So wohl bei einiger Zusatzsoftware unter Windows.
    Wie gesagt…Leihe

    Merci vorab

    Chris

    • tiramigoof vor 3 Jahren

      Hallo Chris, das Festplattendienstprogramm und auch die anderen beschriebenen Tools machen keine Blockkopien, sondern klonen auf Dateiebene. Du kannst also ohne Probleme eine kleine auf eine größere Platte klonen – es ist hinterher immer nur so viel Platz belegt, wie Daten auf der kleinen Platte vorhanden sind. Eine 1TB-Partition bleibt 1TB groß. Theoretisch müßtest Du sogar – umgekehrt – eine große auf eine kleine Platte klonen können, wenn nur entsprechend wenig Daten drauf sind (hab ich aber noch nicht ausprobiert …)
      Dir auch ein frohes Neues & Grüße :-) Anette

  7. Chris vor 3 Jahren

    Hallo Anette,

    super, vielen lieben Dank und ein schönes WE.

    Chris

  8. dora vor 3 Jahren

    Hallo,
    bezieht sich diese Anleitung nur auf die Übertragung der Daten? oder auch auf die Nutzung der bereits instalierten programme?
    Also läuft nach der Datenübertragung auf diesem Wege alles wie gehabt z. B. auf einem neuen mac (auch programme mit lizens)?

    merci.. & grüße

    • tiramigoof vor 3 Jahren

      Hallo Dora, beim Klonen wird der gesamte Inhalt des Volumes, also das System, alle Benutzer, Programme, Einstellungen und Daten auf die andere Platte übertragen. Du merkst also keinen Unterschied, alles sieht genauso aus wie vorher und funktioniert auch genauso. Einzige Ausnahme: manche Programme merken anhand der UUID, daß sich die Festplatte geändert hat, und müssen dann neu aktiviert werden. Das ist z.B. bei Office 2011 und Adobe CS6 der Fall, und sicherlich auch bei einigen anderen Programmen. Alle Apple-Programme und die allermeisten Tools etc. laufen aber ohne Probleme.
      Grüße :-) Anette

  9. Till vor 3 Jahren

    Hallo Annette,
    mir hat ein vermeintlich kompetenter AppleSupportMensch gesagt, dass das FDP keine wirkliche eins zu eins Kopie/Klon erzeugt (unter 10.9); dass täten nur spezielle Klon Programme. Beim FDP werden bestimmte Dateibestandteile (zB Codecs in Mp3s) nur einmal kopiert und dann wird in einer Tabelle notiert für welche anderen Dateien dieser Bestandteil auch benötigt wird…
    Was sagst du dazu?
    Viele Grüße, Till

    • tiramigoof vor 3 Jahren

      Hallo Till, also das habe ich wirklich noch nie gehört… klingt merkwürdig, aber wer weiß ? Ich würde sagen: da hilft nur ausprobieren. Eine Blockkopie macht das FDP (wie schon gesagt) nicht; wichtig ist ja letztendlich nur, daß Deine Daten alle da sind und das System hinterher genauso funktioniert wie vorher.
      Grüße :-) Anette

  10. Till vor 3 Jahren

    Danke für deine Antwort :-)
    -heute hat mir ein anderer AppleSupportMensch das gesagt, was du sagst :-)
    (meint allerdings, dass die Recovery-Partition keinesfalls vom FDP mitkopiert würde…)

    Sowohl mit dem FDP als auch mit CCC habe ich früher häufiger Klone erstellt – die meisten (3 von 4) funktionierten auch, aber in allen Fällen unterschied sich die Anzahl der Dateien von Original und Klon um ein paar 1.000 ! Was mich ratlos macht….
    Viele Grüße, Till

  11. Pia vor 3 Jahren

    Erstmal vielen Dank für die super Erklärung, hab noch eine Frage, da ich mich auch nicht so gut auskenne. Oben hattet ihr gemeint, dass es bei CS6 Probleme geben könnt, wisst ihr zufällig, wie es bei CS5 aussieht, und muss man den Lizenzschlüssel eingeben, oder nicht?
    Grüßle Pia

  12. tiramigoof vor 3 Jahren

    Hallo Pia, bei der CS5 bin ich mir gerade nicht ganz sicher, aber Du solltest besser davon ausgehen, daß Du die Seriennummer beim ersten Programmstart einmal neu eingeben mußt.
    Grüße :-) Anette

  13. Mirza vor 2 Jahren

    Hallo Anette,

    wenn ich mit CCC das System klone, dann sind glaube ich einige Systemdateien in Gebrauch und werden nicht vernünftig kopiert. Besser ist es, wenn das System kopiert wird, wenn es nicht in „Gebrauch“ ist, wenn du verstehst was ich meine. Deshalb ist glaube ich die Alternative, das System über die Recovery Partition zu Klonen besser (aus irgendeinem Grund habe ich aber keine Recovery Partition bei jener Mavericks Installation, also habe ich einfach einen Stick erstellt und habe damit das System gestartet). Ich schaue jetzt mal, ob das System jedoch den Bildschirmschoner aktiviert, denn wenn es ca 10 Std. braucht, um eine 1TB zu klonen, brennt sich alles in den Bildschirm ein.
    Das ist mir nämlich mit meinem iMac 21 Zoll von 2013 passiert. Nach dem Shooting hatten wir vergessen den Bildschirmschoner wieder zu aktivieren und am nächsten Morgen war alles eingebrannt :-(

    LG
    der Mo

  14. Mirza vor 2 Jahren

    @Pia: ja, auch bei CS5 muss die Software erneut aktiviert werden

  15. Mirza vor 2 Jahren

    … nochmal ich, ich hoffe ich nerve nicht, aber hab es gerade getestet, der Bildschirm wird abgedunkelt. Ergo, finde ich deinen Tipp mit dem FDP zu Klonen am besten Anette. danke für den Tipp & lg

  16. bernd vor 2 Jahren

    Hallo Anette,

    habe Dein Tutorial befolgt. Habe keine externe Festplatte benutzt sondern wollte von einem late 24″ white imac auf den anderen late 24″ white imac die Festplatte klonen. Habe den Ziel-mac im fire-wire modus ( t-Taste beim starten gedrückt) gestartet und eben Deiner Anleitung gefolgt. Der Ziel-mac bootet jedoch nicht. Hast Du eine Idee? Was kann das sein? Habe keine InstallationsCD/DVD. OSX ist 10.6.8.
    Ich um Ideen.
    lg Bernd

    • tiramigoof vor 2 Jahren

      Hallo Bernd, spontane Ideen:
      – Hat die Ziel-Festplatte die richtige Partitionstabelle ? G5 = Apple, Intel = GUID.
      – Wird auf dem Quellrechner die geklonte Platte in den Systemeinstellungen als startfähiges Volume angeboten ?
      – Manchmal muß man dem Rechner das Startvolume einmal zeigen, am besten den Zielrechner einmal mit Alt-Taste starten.
      Wenn das alles nicht weiterhilft, sag nochmal Bescheid.
      Schöne Ostern :-) Anette

  17. bernd vor 2 Jahren

    Hallo nochmals,

    Ziel-Festplatte hat die richtige Partitionstabelle, Ziel ist auch bootfähig laut Systemeinstellungen, beim starten mit Alt-Taste erscheint das Volume, es wird jedoch nach wie vor der Bootvorgang abgebrochen und der Bildschirm bleibt grau ohne irgendwas drauf.
    Lediglich eine Knoppix DVD kann ich starten die beim booten über einige grafische Artefakte geht (ungewöhnliche Farben und viele Ausrufezeichen auf dem Bildschirm…). Dann läuft es jedoch. Es wird jedoch recht wenig von der verbauten Hardware erkannt, z.B. kein Wlan und auch die grafikkarte nicht.
    Andere Knoppix/Linux_Distributionen bleiben ebenfalls beim Bootvorgang hängen. Habe noch graue OS 10.4.7-CDs. Ich weiß jedoch nicht, ob sie zu dem Rechner gehören. Beim einlegen lässt der mac den Schleier runter und soll neu starten. Es passiert immer das selbe. Wäre eine neue Snow Leopard eine Möglichkeit? Woran kann es liegen, das der mac nicht bootet?

    lg bernd

    • tiramigoof vor 2 Jahren

      Hallo Bernd, das klingt leider nach einem Hardwareproblem. Bei den weißen iMacs würde ich auf Grafikprobleme tippen. Wir hatten irgendwann mal ein defektes Book, das sich so ähnlich benommen hat: Starten von OSX-DVD nicht möglich, von einer Linux-DVD booten ging, hilft aber nicht wirklich weiter…
      Kannst Du von den 10.4.7-CDs den Hardwaretest starten ? Defekter Speicher wäre noch eine Möglichkeit.
      Wenn Deine beiden iMacs baugleich sind, müßtest Du ja eigentlich den Problemrechner mit der Platte des heilen Rechners starten können (Target Mode). Wenn das nicht geht, kannst Du zumindest sicher sein, daß es nicht an der Platte oder am System liegt. Ein neues 10.6 wird da auch nichts ändern.
      Wenn Du gar nicht weiterkommst, erreichst Du uns ab Dienstag hier.
      Grüße :-) Anette

  18. bernd vor 2 Jahren

    Hallöchen,

    Knoppix sagt, dass kein bootflag gesetzt ist. Mac sagt, Platte ist bootfähig…, hmmm…Kann jedoch d ie Festplatte nicht mounten (unbekanntes Dateisystem obwohl angegeben). Apple Hardwaretest läuft gerade. Mal abwarten.
    Erstmal möchte ich mich für die Unterstützung bedanken. Ich melde mich wieder.
    Euch allen ne schöne Zeit.

    lg bernd

  19. bernd vor 2 Jahren

    Harwaretest: keine Probleme gefunden. Unter dem Reiter Hardware-Profil/Video: unbekannte Grafikkarte…
    uff…

  20. bernd vor 2 Jahren

    Hallo nochmal,

    es wird die Graka sein. Da auch die Zeichen falsch dargestellt werden wird es wohl an den Codepages liegen. Weiß jemand wie man die einstellen kann?
    Da man ja nicht über das OSX zugreifen kann, wird das wohl eher schwierig…
    Falls jemand ne Idee hat, wäre prima!

    lg bernd

  21. Franz Müller vor 2 Jahren

    Wenn ich das über das festplattendienstprogramm mache kommt immer die Meldung das zu wenig Speicher vorhanden ist !
    Was mache ich falsch?
    LG Franz

    • tiramigoof vor 2 Jahren

      Hallo Franz, bitte um etwas Geduld, ich denke morgen mal drüber nach…

  22. rudim vor 2 Jahren

    Hallo,
    wenn ich die interne HD mit CCC auf eine externe USB 3.0 FP klonen will (OS 10.9.5), muss ich dann die Recovery Partion manuell klonen und wenn ja, vor oder nach dem Klonen des OS oder macht der CCC das alles automatisch? Ich möchte da nämlich keinen Fehler machen. Danke im voraus für eine kindgerechte Info für mein mechanisches Gehirn ;-)

    • tiramigoof vor 2 Jahren

      Hallo rudim, ich habe den CCC schon ewig nicht mehr zum klonen benutzt und habe daher keine praktische Erfahrung. Habe aber mal in der Doku vom Bombich nachgelesen. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist der Ablauf so:
      1. Du erstellst mit CCC einen Klon von Deiner Systemfestplatte.
      2. Dabei erzeugt der CCC automatisch ein Disk Image von der Recovery Partition.
      3. Nachdem der Klon fertig ist, wählst Du den Befehl „Apple Recovery HD klonen“ (oder so ähnlich).
      4. CCC erzeugt dann automatisch die zusätzliche Partition und stellt den Inhalt des gesicherten Images darauf wieder her. Den geklonten Daten passiert dabei nichts.
      5. Vorsicht bei Fusion Drives, Drobos und ähnlichem als Zielvolume ! Damit funktioniert es nicht !

      Die Dokumentation gibt es hier zum nachlesen (sogar auf Deutsch).
      Grüße :-) Anette

  23. rudim vor 2 Jahren

    Super! Danke, das teste ich dann mal aus. Kann ja nichts passieren, da ich den Klon nur aus Sicherheitsgründen haben will. Werde dann mal einen Testlauf machen und schauen, ob es Fehlermeldungen gibt.

  24. Domi vor 2 Jahren

    Beim Ausführen der oben genannten Schritte bekomme ich die Meldung “ Das Startvolume kann nicht als Wiederherstellungsquelle verwendet werden“ ! als Hilfe steht dabei „Um dieses Volume als Quelle zu verwenden, starten Sie Ihren Computer mithilfe des Wiederherstellungssystems neu und starten das Festplattendienstprogramm erneut“
    Wo finde ich das Wiederherstellungssystem und was ist das ?
    danke für eure Tipps

    • tiramigoof vor 2 Jahren

      Hallo Domi, mit dem „Wiederherstellungssystem“ ist die Recovery Partition gemeint. Seit Mac OS X 10.7 kann man nicht mehr mit laufendem System klonen, sondern muß den Mac dazu von der Recovery Partition hochfahren. Dazu hältst Du beim Start des Rechners die Tasten cmd-R gedrückt.
      Grüße :-) Anette

  25. banjip vor 2 Jahren

    Habe heute eine 256GB HD mittels der ccc Version 4.03 geklont. Hat alles super funktioniert.
    Folgendes ist mir dabei aufgefallen:
    HD: 256GB davon 40GB frei / somit ca. 200GB in Verwendung
    Es handelt sich um ein MBP Mitte 2009 / OSX 10.8.X

    Nach dem Clonen auf eine Samsung SSD850 mit 1TB wird gemeldet, dass „nur“ 102GB kopiert wurden – aber keine Fehlermeldung. Der Umbau ist dann auch ohne Auffälligkeiten von statten gegangen – bedeutet: aufschrauben, Platte wechseln, zuschrauben, booten und PRAM Reset.

    Erster Eindruck: Bilder, Musik, Texte und Tabellen sind vorhanden und der Mac rennt wie neu.

    Meine Frage: wo sind die über 100GB Daten hin? Selbst wenn ich mir vorstelle, dass irgendwelche Cache Dateien oder alte Installationsdaten nicht mit kopiert worden wären…100GB sind eine Menge Holz.

    Recovery Partition ist auch kopiert worden – also bin ich mit meinem Latein am Ende…wisst ihr was dazu?

    Danke schon mal im Voraus.

    • tiramigoof vor 2 Jahren

      Hallo banjip, Antwort folgt, bitte um etwas Geduld !
      Grüße :-) Anette

      • Jens vor 7 Monaten

        Hallo Anette,

        ich würde mich auch sehr über ein Antwort auf meine Frage freuen.

        VG
        Jens

  26. Jens vor 8 Monaten

    Hallo Anette,
    das clonen nach der beschriebenen Anleitung funktioniert super – Danke!
    Nur habe ich das Problem das meine neue, größere HDD nach dem Eibau in mein Macbook Pro nicht bootet! Wenn ich die HDD extern per USB anschließe läuft das System einwandfrei hoch.
    Beim Einbau der neuen HDD kann man ja eigentlich nichts falsch machen. Der SATA Stecker kann nicht verdreht werden. Bin echt ratlos!

    Kannst du mir helfen?

    LG

    Jens

    • Autor
      tiramigoof vor 6 Monaten

      Hallo Jens,
      sorry, wir haben gerade den Kopf sehr voll und kaum Zeit für den Blog.
      Bootfähig ist Deine neue Platte ja auf jeden Fall, da es ja extern funktioniert.
      Wird sie denn im Bootmanager angeboten oder überhaupt hardwaremäßig erkannt, wenn sie intern eingebaut ist ?
      Die alte Platte funktioniert intern, ist das korrekt ?
      Könnte es vielleicht aus dieser Ecke kommen:
      MacBook und MacBook Pro: Flachbandleitungen sind häufig Ursache für Hardwareprobleme

      Grüße :-) Anette

  27. Meppo vor 8 Monaten

    Hi,

    ist es möglich auf ner externen Platte zwei Partitionen + recovery zu erzeugen?
    Also:
    1. Mac OS 1
    2. Mac OS 2
    3. recovery partition

    Würde dann gerne Dual-Boot plus recovery haben. Wahrscheinlich müsste ich das ganze erst intern machen, oder? Also in recovery starten, dann zwei Partitionen anlegen, aktulles OS aus dem Netz installieren und dann später von einem externen Image die andere Partition mit meinem älteren OS bestücken.
    Aber, wenn man intern schon ein OS mit einer Partition drauf hat (+ recovery) und das dann extern sichern will + zusätzliche Partition, geht das bestimmt nicht, oder?

    Danke.

    • Autor
      tiramigoof vor 7 Monaten

      Hallo Meppo, das sollte eigentlich kein Problem sein. Die interne Platte ist davon gar nicht betroffen, die kann so bleiben wie sie ist. Du teilst die externe Platte in zwei Partitionen. Auf einer davon installierst Du OS X neu, dabei wird die Recovery Partition automatisch erzeugt. Du hast dann sowohl auf der internen als auch auf der externen eine Recovery Partition.
      Ich bin mir nicht ganz sicher, was passiert, wenn Du dann die interne Systemplatte per FPD auf die zweite Partition klonst. Interessante Frage ! Eigentlich müßte es dann auf der externen Platte für jedes Startvolume auch eine dazugehörige Recovery geben.
      Grüße :-) Anette

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