Programme in Mac OS X beenden sich von selbst

Zuerst fiel es mir bei Safari auf: Jedesmal wenn der Browser eine Weile nicht benutzt wurde und auch kein Fenster mehr geöffnet war, war Safari nicht mehr aktiv und mußte neu gestartet werden. Auch einige andere Programme zeigen dieses ungewohnte Verhalten.

„Automatic Termination“, also das Beenden von inaktiven Programmen, ist schon seit 10.7 ein „Feature“ von Mac OS X. Das System verhält sich dabei genauso wie das iOS – wenn ein Programm eine zeitlang nicht benutzt wird und nur noch im Hintergrund läuft, wird es automatisch beendet. Dabei bleibt es dem jeweiligen Entwickler überlassen, ob sein Programm die Funktion unterstützt oder nicht.

Wer lieber selbst entscheiden möchte, wann er seine Programme beendet, kann das Feature einfach abschalten:

Terminal

Mit diesem Terminalbefehl läßt sich „Automatic Termination“ ausschalten:
defaults write -g NSDisableAutomaticTermination -bool TRUE

Dieser Befehl schaltet die Funktion wieder ein:
defaults write -g NSDisableAutomaticTermination -bool FALSE

TinkerTool

Anstelle des Terminals kann man zum Abschalten der Funktion auch TinkerTool von Marcel Bresink verwenden. Unter dem Icon „Programme“ findet sich dort die Einstellung „Programmsteuerung: OS X soll inaktive Programme nicht automatisch beenden“. Anschließend muß man nur noch den Benutzer einmal ab- und wieder anmelden oder den Mac neu starten.

TinkerTool_Programmsteuerung

(a692/al)

Artikel und Links zum Thema:
Download: TinkerTool
Alignsoft.com: Mac OS X 10.8 (Mountain Lion) Quits idle applications
 

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